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Öl wird immer effizienter eingesetztAbsatzwachstum von Mineralölprodukten niedriger als WirtschaftswachstumBERLIN. -  Bei dem kräftigen Wirtschaftswachstum von 1,9 Prozent ist auch der Mineralöleinsatz gestiegen. Mit 1,5 Prozent wuchs der Absatz in Deutschland jedoch deutlich geringer als die Wirtschaft insgesamt – ein Beleg für die immer effizientere Verwendung von Öl.

Mit 103,5 Millionen Tonnen 2016 wurde der Vorjahresabsatz von 102 Millionen Tonnen um eineinhalb Prozent übertroffen. Vor allem Diesel und Flugkraftstoff legten zu. „Mineralölprodukte haben den großen Vorteil, rund um die Uhr zur Verfügung zu stehen, problemlos transportierbar und speicherbar zu sein – und sie sind erschwinglich für alle Bevölkerungsschichten“, sagte MWV-Hauptgeschäftsführer Christian Küchen zu den vorläufigen Jahreszahlen. „Und das bedeutet: In den Bereichen Mobilität, Wärme und Alltagsgüter sind Mineralölprodukte nach wie vor unverzichtbar.“ Der Anteil von Öl am deutschen Energiemix blieb mit rund 34 Prozent konstant.

„Die vorläufige Bilanz für 2016 zeigt, wie wichtig Mineralölprodukte für eine moderne, arbeitsteilige Volkswirtschaft sind. Das betrifft die Versorgung von Wirtschaft und Verbrauchern mit Kraft- und Brennstoffen, also Benzin, Diesel, Heizöl und Kerosin, sowie mit Vorprodukten für Industrie- und Alltagsgüter“, so Küchen weiter. „Ohne Mineralöl gäbe es keine asphaltierten Straßen und Radwege, keine modernen Sportschuhe, keine leichten Trinkflaschen, nicht einmal Elektroautos.“

Der Dieselabsatz 2016 stieg nach den vorläufigen Berechnungen um gut 4 Prozent von 36,8 Millionen auf 38,3 Millionen Tonnen, der Benzinverbrauch blieb konstant bei 18,2 Millionen Tonnen. Der MWV sieht vor allem drei Gründe für das Diesel-Absatzplus: der sich dynamisch entwickelnde Straßengütertransport, die rege Bautätigkeit und die gestiegene Beschäftigungsquote, die wiederum mehr berufliche und dienstliche Fahrten nach sich zieht. „Die Mineralölwirtschaft hat dabei die strengen Vorgaben zur Treibhausgasminderung im Verkehr stets eingehalten und leistet somit ihren Beitrag zum Klimaschutz“, sagte Küchen. Flugturbinentreibstoff legte gegenüber dem Vorjahr nach den vorläufigen Zahlen um 6 Prozent auf 9 Millionen Tonnen zu.

Um 2 Prozent von 16,1 Millionen auf 15,8 Millionen Tonnen leicht zurück ging der Heizölabsatz. Gründe sind die weiter gestiegene Effizienz moderner Öl-Brennwertheizungen sowie vorgezogene Heizölkäufe noch 2015 aufgrund der schon damals deutlich gesunkenen Verbraucherpreise.

Als Beleg für die wirtschaftliche Bedeutung von Mineralöl sieht der MWV auch das hohe Wachstum beim Raffinerieprodukt Bitumen um 4 Prozent auf 2,2 Millionen Tonnen 2016. Bitumen kommt vor allem als Straßenbelag zum Einsatz, wird aber auch für Dämm- und Isoliermaterial in Dächern und Rohrleitungen aller Art verwendet. „Unsere Raffinerien sind ein wichtiger Standortfaktor und Beschäftigungsmotor. Sie stehen mit ihrem wirtschaftlichen Umfeld für rund 240.000 Arbeitsplätze in Deutschland“, so Küchen. 






































15.08.2008

 
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